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Dokumentation Gütesiegel "Startklar für den Beruf" 2018/2019

Die Marienschule stellt sich vor

Die Marienschule Oberschule i.k.T.  ist eine katholische Oberschule in der Trägerschaft der Schulstiftung St. Benedikt. Zur Schulgemeinschaft gehören 601 Schülerinnen und Schüler sowie 65 Lehrerinnen und Lehrer.

Sie ist ein Angebot für Eltern, die für ihre Kinder eine im katholischen Glauben wurzelnde, am christlichen Menschenbild orientierte Bildung und Erziehung bejahen und wünschen.

Der Leitgedanke unseres Schulkonzeptes ist dem Buch des Propheten Jesaja entnommen und lautet: „Weil du so wertvoll bist …“ (Jes 43,4).

Diese Zusage Gottes erinnert uns daran, dass wir alle von Gott geliebte Geschöpfe sind und deshalb stellt dieser Gedanke für unsere Schulgemeinschaft die Grundlage für den Umgang miteinander und den Gradmesser für unsere gegenseitige Wertschätzung dar.

Diese Wertschätzung findet ihren Ausdruck in einer schulischen Atmosphäre, die von Respekt und Achtung gekennzeichnet ist, die Leistung anerkennt und Schwächen zulässt.

Die „Bildungsreise“, die wir mit unseren Schülern zu ihren schulischen Abschlüssen und Übergangsberechtigungen (erw. Sek. I, Sek I Realschulabschluss, Hauptschulabschluss) unternehmen, haben wir so organisiert, dass den Schülerinnen und Schülern ein größtmögliches Maß an gemeinsamem Lernen ermöglicht wird.

Mit einem reichhaltigen Angebot an Arbeitsgemeinschaften, Wahlpflichtkursen sowie Profilfächern ermöglichen wir es den Kindern und Jugendlichen, dass sie ihren individuellen Weg mit ihren Interessen, Neigungen und Fähigkeiten mitgestalten können.

Für Schüler und Schülerinnen, die neben Englisch eine zweite Fremdsprache erlernen wollen, bieten wir ab Jahrgang 6 das Unterrichtsfach Französisch (dreistündig) und in den Jahrgängen 8-10 zusätzlich das Unterrichtsfach Spanisch (drei- bzw. vierstündig) an.

Eine Besonderheit unseres Konzeptes seit dem Schuljahr 2018/2019 ist, dass unsere Schüler und Schülerinnen für die Jahrgänge 9 und 10 neben den üblichen vierstündigen Profilfächern Wirtschaft, Gesundheit und Soziales sowie Technik auch die Profile Sport und Gestaltung wählen können.

Für das Fach Englisch haben wir beginnend mit dem 8. Jahrgang Kurse für die Grundanforderungen und für die erweiterten Anforderungen eingerichtet.

Für den Mathematikunterricht beginnt diese Art der Einteilung mit dem Jahrgang 9.

 

Weitere Strukturelemente unseres Schulkonzeptes sind:

Der Ganztagsunterricht

Der Unterricht beginnt für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 5-9 montags bis freitags um 8.00 Uhr und endet auch für diese Jahrgänge montags bis donnerstags um 15.15 Uhr. Freitags endet der Unterricht um 12.25 Uhr. Da wir uns im Aufbau befinden, ist der Jahrgang 10 noch  nicht Teil des „Projektes Schule“ und der Unterricht beginnt täglich um 8.00 Uhr und der Schultag endet um 13.10 Uhr.

Durch diese Organisationsform der Unterrichtszeit gewinnen die Schüler und Schülerinnen mehr Zeit und professionelle Begleitung für ihre Lern- und Bildungsprozesse.

Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-9 gehen (montags bis donnerstags) gemeinsam mit ihren Klassen zum Mittagessen in unsere Mensa.

Am Ende des Unterrichtstages fallen keine Hausaufgaben mehr an, sodass nach der Rückkehr aus der Schule, Zeit für die Dinge bleibt, die jungen Menschen auch wichtig sind.

Der „Offene Anfang“

Unsere Schule und die Klassenräume sind für die Schülerinnen und Schüler täglich ab 7.30 Uhr geöffnet. Diese Phase vor dem Beginn der ersten Unterrichtsstunde dient der Einstimmung auf den Schultag. In dieser Zeit sind sowohl zwei Sozialpädagogen, unsere Kolleginnen und Kollegen sowie zwei Bundesfreiwilligendienstlerinnen für die Schüler präsent.

Der Wochenanfangs- und Wochenabschlusskreis (WAK) bieten den Klassengemeinschaften Raum, die anstehende Schulwoche gemeinsam in den Blick zu nehmen, sich auf die anstehende Schulwoche einzustimmen und gemeinsam das Erlebte und Gelernte zu reflektieren.

Das „Begleitete Lernen“

Mit diesem Begriff beschreiben wir Lernphasen, in denen die Schülerinnen und Schüler mit Wochenplanaufgaben Unterrichtsinhalte üben, fachbezogene Aufgabenstellungen in unterschiedlichen Sozialformen erarbeiten und mit den Lehrkräften gemeinsam auswerten.

Die in diesen Lernphasen eingesetzten Lehrerinnen und Lehrer unterstützen so die Schülerinnen und Schüler durch ihre fachliche und pädagogische Expertise bei ihren Lernprozessen.

Ziel dieser Lernumgebung ist, dass die Kinder und Jugendlichen in die Mitverantwortung für ihre „Bildungsreise“ hineinwachsen.

Der „Fächerverbindende Unterricht“

Der „Fächerverbindende Unterricht“ orientiert sich mehr an der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler. Dazu gliedern übergeordnete Jahrgangsthemen das Schuljahr. Jedes Thema wird unter Anwendung von Inhalten, Fragestellungen und Methoden verschiedener Fächer in Zusammenarbeit aller Fachlehrkräfte bearbeitet. Der FvU fördert die vernetzte Verarbeitung moderner lebensweltlicher Erfahrung.

Folgende Fächer werden vornehmlich in den „Fächerverbindenden Unterricht Gewi“ einbezogen: Deutsch, katholische und evangelische Religion, Geschichte, Politik, Erdkunde und Wirtschaft. Den „Fächerverbindenden Unterricht Nawi“ bilden die Fächer Biologie, Chemie und Physik.