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07. Juli 2022 - Cloppenburg Marienschule Oberschule i.k.T.

Sächsischer Kultusminister zu Gast in der Marienschule

Bischof Timmerevers besucht die Marienschule mit Delegation des sächsischen Kul­tusministeriums

Am heutigen Donnerstag waren Bischof Heinrich Timmerevers und der sächsische Kultusminister Christian Piwarz zusammen mit seinem persönlichen Referenten Herrn Schaarschmidt, Ordinariatsrat Christoph Bernhard und Frau Dorthe Beemelsmans, Beauftragte für Angelegenheiten der Kirchen und Religionsgemeinschaften, zu Gast in der Marienschule. Neben der Schulleitung und der Mitarbeitervertretung war auch der Leiter der Schulabteilung im Offizialat Vechta, Prof. Dr. Bölsker, anwesend.

 

 

 

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Nach einer kurzen Begrüßungsrunde der Gäste führten die Mitglieder der Schulleitung die Delegation zunächst zum Kreativhaus, wo sich die Anwesenden von der Ausstat­tung der Werk- und Technikräume ein Bild machen konnten und gleichzeitig von Ingo Gerdes Informationen über die dort unterrichteten Fächer erhielten. So wurden z.B. die Ausstattung der Räume und der Werkzeugschränke begutachtet und Schülerar­beiten bewundert. Rasch fanden sich viele Gesprächsthemen und führten zu einem regen Austausch.

Vom Kreativhaus ging es weiter zur Mensa, wo Simone Hegger-Flatken die Nutzung des Gebäudes, die Bedeutung der Monitore und das Mensasystem erklärte, bevor dann gemeinsam gegessen wurde.

Danach führte die Schulleitung die Abordnung durch den Schulgarten zum Lehrerzim­mer, vorbei an der Verwaltung in die zweite Etage des Haupthauses, wo die vier fünf­ten Klassen gerade ÜLE (Übendes Lernen) hatten. Leider waren die Jahrgänge 6-8 am heutigen Tag auf der Ideenexpo in Hannover und so konnte die Delegation nur einen Jahrgang antreffen. Alle Gäste konnten sich dennoch ein Bild vom übenden Ler­nen als Baustein des „Projektes Schule“ machen und den Mädchen und Jungen bei der selbstständigen Wochenplanarbeit über die Schulter schauen. Der sächsische Kul­tusminister zeigte sich sehr interessiert und lies sich vom ipad-Wagen über die FM-Anlage alles genau erklären. Aber auch die anderen Teilnehmer suchten das Ge­spräch und erkundigten sich ausführlich über das Projekt. Lobend hervorgehoben wurde, dass auch im Zeitalter der Digitalisierung z.B. ein Globus und Karten im Klas­senraum noch Verwendung finden und die Schülerinnen und Schüler auch die Technik im Umgang damit erlernen, und somit alle Sinne bedienen können. Ebenfalls beein­druckten die Schülerbücherei und die kleine Spielecke, in der der Minister gerade drei Schülerinnen beim UNO-Spiel zusehen konnte. Frauke Gerdes erklärte die Bibliothek­sarbeit, verwies auf die Teilnahme an Wettbewerben und erwähnte die digitale Aus­leihe.

Besonders gespannt waren die Gäste auf die Fachräume in den Naturwissenschaften und machten sich auch hier ein Bild.

Bei anschließendem Kaffee und Kuchen ging es um die Berufsorientierungsmaßnah­men von Jahrgang 7-10. Janes Buschenlange erläuterte die einzelnen Schritte in den Jahrgängen und der Minister verglich diese mit den Maßnahmen in Sachsen.

Weitere Gesprächspunkte waren Schulabbrecher, Umgang mit Kindern mit Fördersta­tus, die Gütesiegelverleihung „Startklar für den Beruf“ und die Profile. Simone Hegger-Flatken erklärte, dass die Profile der Schule gemäß der Profession der Kollegen er­weitert worden seien und so hinter jedem Profil auch ein berufsorientierter Hintergrund zu finden ist.

Abschließend sahen sich alle Anwesenden den Imagefilm der Schule an, bevor sich Staatsminister Christian Piwarz aufs Herzlichste für die freundliche Aufnahme, die vie­len Informationen und die Führung durch das Schulgebäude bedankte und Schulleite­rin Simone Hegger-Flatken und Prof. Dr. Bölsker ein für Sachsen typisches Räucher­männchen mit dem Modellnamen „Studienrat“ überreichte. Er sei sehr dankbar, dass durch ein Gespräch mit Bischof Timmerevers die Möglichkeit erwachsen ist, die Schu­len in Vechta, Cloppenburg und Oldenburg sehen zu können. Nun würde er mit vielen Informationen und visuellen Eindrücken, die er erst einmal sacken lassen möchte, nach Dresden zurückreisen.

„Bildungspolitik“, so der Minister, „ist ein schwieriges Unterfangen, man kann nie alles richtig machen, aber es soll kein Kind zurückgelassen werden und so sei es bei der sich stetig verändernden Gesellschaft wichtig, am Ball zu bleiben und sich weiterzu­entwickeln.“

Prof. Dr. Bölsker bedankte sich ebenfalls für den schönen Tag und hoffte, dass es sich hierbei um einen gewinnbringenden Austausch gehandelt habe und bemerkte, gerne auch für weitere Austausche zur Verfügung zu stehen.