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17. Dezember 2020 - Marienschule Oberschule i.k.T. Cloppenburg

Verabschiedungen in den Ruhestand

Marienschule verabschiedet zum Jahresende drei Mitarbeiterinnen

Abschiede in Corona-Zeiten sind nicht ganz einfach. So wurden in der Marienschule in dieser Woche gleich drei Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Arbeitsbereichen einzeln im kleinsten Kreis in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Leider konnte dieser Abschied nicht gebührend gefeiert werden, da wir uns momentan im Lockdown befinden. Dennoch hatten Simone Hegger-Flatken und Ingo Gerdes versucht, in einer kleinen Feierstunde, ganz im Sinne des Hygienekonzepts, für die gemeinsame Arbeit der vergangenen Jahre und den Arbeitseinsatz zu danken.

 

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Nach 22-jähriger Tätigkeit als Reinigungskraft an der Marienschule tritt zum 1. Januar 2021 Renate Rolfes ihren Ruhestand an. Die Sevelterin hatte ihre Tätigkeit am ehemaligen Hauptschulzweig an der Kirchhofstraße aufgenommen und war nach deren Auflösung an die Marienschule am Standort Wallgärten gewechselt. Die Marienschule reinigt ihre Räumlichkeiten noch mit eigenem Personal. Renate Rolfes war eine von 11 Kräften. Im vergangenen Jahr mussten die Raumpflegerinnen zahlreiche Maßnahmen des Hygieneplans berücksichtigen und umsetzen. Dieses erforderte viel Kraft und Anstrengung. Von ihren Kollegen wird Frau Rolfes als freundlich, hilfsbereit und kollegial beschrieben. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

Weiterhin wurde Regina Palm aus dem Sekretariat für Schülerangelegenheiten verabschiedet. Die gebürtige Sachsen-Anhalterin hatte eine neue Heimat in Cloppenburg gefunden und begann ihre berufliche Tätigkeit mit Schuljahresbeginn am 01.08.2016 an der Marienschule. Durch ihre freundliche und offene Art wurde sie von Schülern und Lehrern gleichermaßen geschätzt. Begonnen als Krankheitsvertretung übernahm sie schließlich das Büro für Schülerbelange und leitete dieses souverän. Die aus der freien Wirtschaft stammende Frau arbeitete sich schnell in den Arbeitsalltag einer Schulsekretarin ein. Außerdem kümmerte sie sich um die Bundesfreiwilligendienstleistenden und stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Auch ihr wünschen wir für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

Am Donnerstagnachmittag wurde Maria Kuper als Lehrkraft aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Seit Beginn des ersten Lockdowns befand sie sich im Distanzunterricht. Von dort stellte sie Wochenplanaufgaben an die Jugendlichen und holte diese nach Schulschluss ab, um sie zu korrigieren.

Die gebürtige Lüscherin zog es nach dem Abitur am Antonianum in Vechta zum Lehramtsstudium nach Hannover. Nach erfolgreichem Studium schloss sich 1980 das Referendariat im Ausbildungsseminar Friesland mit dem Ausbildungsort an der Hauptschule mit Orientierungsstufe in Varel an, wo sie 1982 ihr zweites Staatsexamen ablegte. Als Junglehrerin arbeitete M. Kuper dann zunächst als Nachhilfelehrerin in einer Maßnahme der Stadt Varel bevor sie als Dozentin an der VHS Oldenburg tätig wurde. Am 02.09.1999 trat sie dann an der Cloppenburger Orientierungsstufe in kirchlicher Trägerschaft „Don-Bosco“ ihren Dienst an. Nach deren Auflösung wechselte sie an die sich auf dem Gelände befindende Marienschule. Somit lernte sie verschiedene Schulformen kennen und entwickelte diese mit weiter. In Englisch und Deutsch unterrichtete Maria Kuper bis zu ihrem Renteneintritt alle Klassenstufen und unternahm als Klassenlehrerin mit ihren Schülern auch Fahrten.

Maria Kuper, die ihre Heimat in Sandkrug gefunden hat, wird von ihren Kollegen als immer gut vorbereitete, kompetente und strukturierte Kollegin sowie eine gute Gesprächspartnerin geschätzt. Viele Schüler sahen in der fünffachen Mutter mehr als nur eine Klassenlehrerin und fühlten sich wohl. Maria Kuper bedankte sich ihrerseits für die Zeit im Kollegium und lobte die Zusammenarbeit auch besonders mit den jüngeren Lehrkräften, denen sie mit ihrer reichen Erfahrung und Fachkompetenz helfen, umgekehrt aber auch von deren Kenntnissen profitieren konnte. Ihr als Pädagogin, so fügte sie hinzu, habe der Lehrerberuf immer viel Freude bereitet. Dabei stellte sie vor allem den direkten Kontakt zu den Jugendlichen in den Vordergrund. Dieser war leider im Distanzunterricht der vergangenen Monate nicht mehr so möglich.

Auch Maria Kuper sendet das Kollegium auf diesem Wege für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

Simone Hegger-Flatken bedauerte in ihren Reden abermals, dass momentan langgediente Kollegen auf Grund der hohen Inzidenzzahlen nicht gebührend verabschiedet werden können, doch, so die Schulleiterin, wünsche sie sich, zu einem späteren Zeitpunkt in einem größeren Rahmen die Arbeit zu würdigen.