Navigationsmenüs (Musterschule)

Nachrichten

Zurück

18. Februar 2018

Tag der offenen Tür

Oberschule Marienschule präsentiert sich der Öffentlichkeit

Am vergangenen Samstag hatte die Oberschule Marienschule in Cloppenburg interessierte Eltern und Schüler des jetzigen Jahrgangs vier der Grundschulen zu einer Informationsveranstaltung und Besichtigung der Schule eingeladen. Anschließend öffnete die Oberschule die Türen für die Öffentlichkeit, um sich den zahlreichen Gästen zu präsentieren.

Auf der vorausgegangenen Informationsveranstaltung begrüßte die leitende Oberschuldirektorin Christine Döpke die Anwesenden aufs Herzlichste und freute sich über die so zahlreich erschienenen Gäste. Mehr als 300 Eltern und Kinder waren der Einladung gefolgt. Nach einer kurzen Vorstellung der Schulleitung, teilten diese sich dann den Vortrag auf und führten in das „Projekt Schule“ ein. So erklärte die stellvertretende Schulleiterin Simone Hegger-Flatken die Umsetzung des Leitspruches aus dem Buch Jesaja „Weil du so wertvoll bist“ im Alltag, um jedem Kind gerecht zu werden. Dabei wandte sie sich den Schülerinnen und Schülern zu, die größtenteils in den vorderen Reihen Platz genommen hatten und sagte: „Ihr spielt hier eine ganz wichtige Rolle.“ Danach erläuterte die Pädagogin die verschiedenen Elemente, die dieses gelingen lassen. Es ging vom Förderkonzept über die Durchlässigkeit, Persönlichkeitsstärkung, Berufswegeplanung bis hin zu einer guten Basis aktiver Zusammenarbeit mit den Eltern. Mit der These „wir unterrichten hier in erster Linie Menschen und keine Fächer“ verdeutlichte die Konrektorin nochmals den Stellenwert des einzelnen Schülers. Soziales Engagement, lebensnahe Sachverhalte und Teamfähigkeit seinen hier gefordert. Auch Kinder mit einem Inklusionsbedarf wie z.B. bei Autismus oder einer Hörschädigung können hier beschult werden.

Ingo Gerdes führte dann in seiner Funktion als Didaktischer Leiter die Strukturelemente dieser Schulreform aus. Er erklärte den Anwesenden Begriffe wie WAK (Wochenanfangs- und Wochenabschlusskreis), ÜLE (Übendes Lernen), ILE (individuelle Lernentwicklung), fächerverbindenden Unterricht und den offenen Anfang. Auch die Differenzierung in G-(Grund) und E(erweitertes) Niveau wurde dargestellt. Christliche Werte und soziales Lernen haben einen festen Platz im Stundenplan. Ebenso gilt das für das gemeinsame Mittagessen im Rahmen eines verpflichtenden Ganztagesunterrichts.

Um den Einstieg in das „Projekt“ den zukünftigen Fünftklässlern zu erleichtern werden zu Beginn des Schuljahres Paten eingesetzt, die Wege zu den Bushaltestellen begleitet und eine Schulrallye zum Kennenlernen des Gebäudes veranstaltet. Des Weiteren setzt die Schule neue Medien ein und jede/r Schüler/in erhält eine eigene kostenlose email-Adresse, um z.B. den Vertretungsplan abzurufen, Informationen zu erhalten und in Kontakt mit der übrigen Schulgemeinschaft zu treten.

Die Zusammensetzung der Kosten für Mittagessen und Sachkosten erklärte dann wieder Christine Döpke. Dabei betonte sie, dass ein besonderer Fokus auf gesunde Ernährung gelegt würde.

Die Marienschule wird im kommenden Schuljahr wieder vier Klassen neu aufnehmen. Davon werden ca. drei Klassen mit Kindern aus Cloppenburg bestückt und eine Klasse aus den umliegenden Gemeinden. Zu den Anmeldeterminen, die vom 26.02.-28.02.2018 sind, werden die Zeugnisse des Jahrgangs 3 und 4, das Beratungsprotokoll, sowie eine Geburts- und Taufurkunde benötigt. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Kopfnoten gelegt.

Martin Windhaus als Vorsitzender des Fördervereins erläuterte dessen Aufgabe und warb für eine Mitgliedschaft. Der Förderverein der Marienschule hat bereits eine Vielzahl von Projekten unterstützt und damit auch ermöglicht.

Nach dem gut einstündigen Vortag gingen die Zuhörer in Kleingruppen begleitet durch das Schulgebäude, wo sie auf Lehrkräfte und Schüler/innen trafen, die bereitwillig in der Expertenfunktion zu Fragen und Sorgen/Bedenken jeglicher Art Auskunft gaben.

Oberschuldirektorin Christine Döpke zeigte sich mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden. Die einzelnen Klassen hatten der Öffentlichkeit ein bunt gefächertes Programm geboten. Von musikalischen Beiträgen über Sketche, Bücherei, Glücksrad, Ausstellungen, Versuche im naturwissenschaftlichen Bereich, Sport, Technik, Kunst, Prävention etc. wurde alles vorgestellt. Die beiden Sprachlernklassen der Schule hatten Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern hergestellt. Nebenbei war auch nicht zu knapp für das leibliche Wohl gesorgt. Pizza, Bratwurst, Salate und ein immenses Kuchenbuffet ließen die Eltern in der Mensa zu Gesprächen verweilen.