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08. April 2020

Impuls zum Gründonnerstag und Karfreitag

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ihr kennt sicher das Sprichwort: "das ist doch zum Heulen!" ... dieser Ausdruck könnte vom Gründonnerstag abgeleitet sein, denn: das Grün- in dem Wort "Gründonnerstag" stammt nicht, wie man meinen könnte, von der Farbe "grün", sondern vom altdeutschen "greinen" und das bedeutet "weinen".

Es ist uns also zum heulen zumute, wenn wir an den Gründonnerstag denken. Jesus erlebt den Vorabend seiner Kreuzigung, seines Sterbens. Deshalb ist es ihm wichtig, sich noch einmal mit seinen Freunden zum Essen zu treffen, zum letzten Abendmahl. Danach geht er in sein Leiden und Sterben, in den Karfreitag.

Wenn wir ehrlich sind, so geht es uns doch auch oftmals: wenn wir am Boden sind, wenn wir keinen Ausweg mehr sehen, dann sind wir nicht gern allein. Wir sehnen uns nach Hilfe, nach Gemeinschaft. Da tut es gut, wenn man Freundinnen oder Freunde hat, die zuhören, die einfach da sind. Denn gemeinsam sind wir stark.Nun ist das ja in Zeiten von Corona nicht so leicht, wir sind gezwungen, zu Hause zu bleiben. Doch hier tun sich, denn digitalen Wandel sei Dank, neue Wege auf, wir können skypen, chatten und telefonieren. Wir können uns medial austauschen. Das mag uns ein Lichtblick sein. So wie es für Jesus, und sicherlich auch irgendwann für uns, nach dem Karfreitag ein Ostern, quasi ein Wiederaufleben geben wird. Darauf können wir uns verlassen, das hat Gott uns zugesagt.

In diesem Sinne: "Wir sehen uns!"