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24. November 2018

Feierliche Verleihung des Gütesiegels

Marienschule erhält Zertifikat "Startklar für den Beruf"

Endlich ist es nun soweit. Am vergangenen Freitag, dem 23.11.2018, wurde im Rahmen einer Feierstunde unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste und des Kollegiums sowie der Schülervertretung offiziell das Gütesiegel „Startklar für den Beruf“ der Marienschule Cloppenburg verliehen.

Ausgezeichnet werden Schulen, die sich in ihrem Konzept zur Berufsorientierung durch erfolgreiche Projekte im Übergang von der Schule in den Beruf um ihre Schülerinnen und Schüler besonders verdient gemacht haben. Eine Jury, die aus Mitgliedern aus Wirtschaft, Öffentlichen Einrichtungen und Schulen besteht, befasst sich mit einer eingereichten Dokumentation, in der u. a. das Konzept der Schule, die Berufsorientierungsmaßnahmen sowie die Vernetzung der Einrichtung beschrieben werden. Bei der Bewertung einer solchen Arbeit legt die Jury besonderen Fokus auf die vier Messkriterien Inhaltsqualität, Vernetzungsqualität, Beteiligungsqualität und Nachhaltigkeitsqualität.

In einem weiteren Schritt führt die Jury eine Schulbegehung durch und nach eingehender Beratung wird dann das Gütesiegel verliehen. In diesem Jahr erhielten 13 von 18 gemeldeten Schulen im Bereich Weser-Ems das Zertifikat.

Eingeleitet wurde die Feierstunde mit einem Imbiss, der von Schülerinnen und Schülern der Schule in Zusammenarbeit mit Hauswirtschaftslehrerin Irmgard Lüske vorbereitet worden war. Danach folgte eine Bodypercussion, aufgeführt von Schülern einer fünften Klasse mit dem Titel „Der Werbeblock“, unter Leitung von N. Bäumer.

Simone Hegger-Flatken, die als Oberschuldirektorinstellvertreterin das Siegel übernehmen durfte, stellte stolz fest, uns ist bewusst, dass die Berufsorientierungsmaßnahmen eng mit der individuellen Lernentwicklung vernetzt sind und einen wichtigen Eckpfeiler entlang des „Roten Fadens“ darstellen, der wiederum für dauerhafte Entwicklung steht. Die Marienschule engagiert sich auf vielfältige Weise. So z.B. im Bereich der Umwelt (Streuobstwiese, Gemüsegarten, Imkerei etc.) wie auch im FB Hauswirtschaft/ Gesundheit und Soziales, wo ebenfalls eine Zertifizierung für die Mensa angestrebt wird.

Die Pädagogin lobte auch die Teamarbeit mit den Kollegen, ohne deren Erfahrungen und Kompetenzen solche Projekte gar nicht realisierbar wären. Die Dokumentation, zeige sehr deutlich, dass die Schule bereits in vielen Bereichen sehr nachhaltige Konzepte erarbeitet hat, die mittlerweile fest im Schulalltag verankert sind. Dabei nannte die Pädagogin die Schülerfirma und verwies auch auf die Potenzialanalyse, die wiederum mit den Werkstatttagen verbunden ist. Ebenso gehören Betriebsbesichtigungen und -erkundungen dazu.

In allen Planungen aber steht die Individualität an oberster Stelle, so dass jede/r einzelne Schüler/in gemäß seiner Fähigkeiten und Stärken das Beste aus sich herausholen kann.

 

Uwe Kathmann, Vertreter der Schulstiftung St. Benedikt, erläuterte am Beispiel einer kleinen Geschichte, wie Berufsorientierung aus familiärer Sicht zu verstehen sei und zeigte sich sehr froh, dieses Thema hier an der Marienschule in Händen von Profis zu haben, die ihrerseits viel Zeit und Engagement darauf verwenden. Dabei erinnerte er an den Imagefilm, in dem ehemalige Schülerinnen sehr positiv über die Einrichtung gesprochen haben und dieses, so Herr Kathmann, sei doch die größte Wertschätzung. Er bedankte sich abschließend für die geleistete Arbeit und beglückwünschte das Kollegium zu dieser Auszeichnung.

 

Auf den nächsten Programmpunkt freute sich die Oberschuldirektorinstellvertreterin S. Hegger-Flatken ganz besonders, denn es war die Premiere des fünfminütigen Imagefilms zur Berufsorientierung, der am Tag der Schulbegehung von D. Tegeder und M. Landwehr gedreht worden war und sehr anschaulich das breite Angebot der Schule darstellt.

 

Bevor es nun zur Verleihung des Gütesiegels kommen konnte, schritt der Regionalleiter der Aktionsgemeinschaft „Gütesiegel“, Herr Rudolf Thobe, zum Rednerpult. Auch er zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Begehung und Dokumentation sowie dem Imagefilm. R. Thobe, der für die Jury sprach, erklärte zunächst noch einmal die Bedeutung des Gütesiegels und erwähnte, dass der Jury besonders gut der Aufbau und die Transparenz des schulinternen Arbeitsplans, sowie die zusätzlichen Profilangebote, mit denen auf vielfältige Weise dem einzelnen Schüler gerecht wird, das vorhandene Diagnose- und Förderkonzept und das verwaltende Computerprogramm gefallen hätten. Dass „learning by doing“ an der Marienschule groß geschrieben wird, davon haben sich die Juroren im Rahmen der Begehung speziell in der Schülerfirma überzeugen können. Weiterhin lobte Regionalleiter Thobe den Kontakt und Schritt in die Arbeitswelt durch Praxistage, ein Sozialpraktikum etc. Der Tag der Begehung war allen Beteiligten in sehr guter Erinnerung geblieben und so freute sich R. Thobe besonders, zum wiederholten Male diese Auszeichnung der Marienschule verleihen zu dürfen. Er überreichte S. Hegger-Flatken das Siegel und I. Gerdes nahm die Urkunde dazu entgegen.

Stolz verkündete S. Hegger-Flatken daraufhin „es ist geschafft“ und wagte schon einen ersten Blick auf das Jahr 2023, in dem es gilt, sich erneut zu qualifizieren.

Nach einem letzten musikalischen Beitrag endete dieser Festakt.